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Café der Begegnung:
Wir laden Flüchtlinge ein – und Sie!

Einmal im Monat laden wir zum Café der Begegnung ins Gemeindehaus der Friedenskirche ein. Uns geht es um die Begegnung zwischen Menschen hier aus Niederschönhausen und Geflüchteten.

Viele Menschen besuchen das Café schon seit November 2015. Wir lernen sie und ihr Schicksal kennen und nehmen Anteil an ihren Fortschritten hier in Deutschland. Konnten wir uns anfangs nur mit Händen und Füßen verständigen, so freuen wir uns jetzt an einem fast flüssigen Gespräch auf Deutsch. Viele persönliche Kontakte und Patenschaften sind bereits entstanden. So werden aus Fremden Freunde.

Die nächsten Termine:

  • Sonntag, 17.06.2018, 15 – 17 Uhr
  • Am Sonntag 01.07. trifft sich das Café der Begegnung wieder in der Sportanlage Schönholz (Hermann Hesse Str. 82) zum RAKATAK-Trommelfest.
    Das Fest beginnt um 12 Uhr. Es kann Picknick mitgebracht werden, bitte denken Sie auch an Decken oder Kissen zum Sitzen auf dem Gras!
  • Sonntag, 16.09.2018, 15 – 17 Uhr
  • Sonntag, 14.10.2018, 15 – 17 Uhr
  • Sonntag, 11.11.2018, 15 – 17 Uhr
  • Sonntag, 16.12.2018, 15 – 17 Uhr

Sind Sie bereit, bei der Wohnungssuche zu helfen oder haben Sie womöglich einen Praktikumsplatz zu vermitteln? Könnten Sie Geflüchtete bei Behördengängen begleiten und beraten? Dann melden Sie sich doch bitte unter fluechtlingshilfe@friedenskirche-niederschoenhausen.de .

Weihnachtsfeier 2016:

Das war ein echtes Weihnachtsgeschenk: Unsere Nachbarn aus der Wackenbergstraße durften die Notunterkunft nach über einem Jahr verlassen und in die Tempohomes in der Siverstorpstraße nach Karow ziehen. Tempohome, das bedeutet zwar Container, aber doch mit Küchennutzung und Schlafzimmern, die man sich nicht mehr mit 90 sondern maximal zwei Menschen teilen muss. Die Geflüchteten sind glücklich. Wenn man sie auf die neue Unterkunft anspricht, strahlen sie.

Kurz vor dem Umzug haben wir Weihnachten gefeiert, hier im Gemeindehaus. Diese Feier war so ganz anders als wir sie sonst kennen, und doch hat sie alle Anwesende tief berührt. Wir hatten einen Weihnachtsbaum aufgestellt, der von den Kindern emsig mit Selbstgebasteltem geschmückt wurde. Dann versuchten wir, unser Weihnachten in aller Kürze zu erklären. Was könnte Andersgläubige, Geflüchtete daran interessieren? Wir erzählten von der Botschaft der Engel: Frieden auf Erden! Darauf haben wir uns konzentriert – und das ging allen sehr nah.

Anschließend hielt ein Mann eine Rede im Namen aller Geflüchteter – übrigens in gutem Deutsch! Er bedankte sich bei uns für unsere Mühen und sagte, unsere Zuwendung und Anteilnahme seien mehr wert als alles, was die Geflüchteten von den Ämtern bekommen hätten.

Die Kinder stellten sich vor den Weihnachtsbaum, sangen Lieder und trugen Gedichte vor, dass es eine Freude war. Viele Menschen ließen sich vor dem Baum fotografieren. Später brachten wir den Weihnachtsbaum in die Turnhalle der Hasengrundschule, wo er von den Kindern mit Hallo empfangen wurden.

Unsere lieben Traditionen, sie werden durch Menschen unbefangen durcheinander gebracht, die zu unseren Nachbarn geworden sind. Und eh man sich’s versieht, haben diese Menschen einen Platz in unserem Herzen gefunden, direkt neben unseren lieben Traditionen…

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