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Trauerfeier

Ein Angehöriger ist verstorben. Vieles ist zu erledigen. Auch mit der eigenen Trauer, den Fragen und Gedanken muss man umgehen. Der Tod eines Menschen, der einem nahe stand, stürzt einen oft in eine tiefe Krise. Das Gefühl von Hinterbliebenen ist häufig, dass ihnen niemand helfen kann, den Schmerz zu ertragen, den Verlust zu bewältigen. Und doch bieten wir als Kirchengemeinde Trauernden unsere Begleitung an.

 

© andreas/pixelio

Am Grab ©andreas/pixelio

In Berlin übernimmt in der Regel ein Bestattungsunternehmen eigener Wahl die vielfältigen Vorbereitungen für den Abschied auf dem Friedhof. Auch den Kontakt zum zuständigen Pfarramt übernehmen die Bestatter meistens. Der Pfarrer meldet sich dann bei Ihnen umgehend zu einem Trauergespräch. Wünschen Sie intensive Begleitung durch einen Pfarrer in den Tagen der Trauer, melden Sie sich am besten sogleich telefonisch bei Pfarrer Minkner. (Tel.: 030/34 66 03 59)

Trauerfeier mit Urne

Christen geleiten ihre Toten zur letzten Ruhe. Die Bestattung ist Ausdruck der Liebe und der Achtung gegenüber den Verstorbenen und bedeutet zugleich seelsorgliche Begleitung der trauernden Hinterbliebenen. In Sterben, Abschied und Trauer soll ein Mensch nicht allein gelassen werden.

Erdbestattung, Feuerbestattung, Seebestattung – die evangelische Kirche kennt zu allen Formen eine gottesdienstliche Begleitung. Es gibt viele Möglichkeiten, einen Abschied, eine Bestattung individuell zu gestalten.

Anonyme Bestattung
Immer mehr Berliner werden heute anonym bestattet. Über 40 Prozent sind es inzwischen. Die Gründe für die Zunahme der anonymen Bestattungen sind vielfältig. Man möchte seiner Familie nicht zur Last fallen. Oder es gibt keine Angehörigen mehr. Manchmal reicht auch das Geld nicht für die Beerdigung, weil man von Hartz IV leben muss. Sicher: Anonyme Gräber sind billiger als Grabstätten mit Grabstein und Namen.
Die Liebe Gottes schenkt dem Menschen seine Würde. Die Würde des Menschen hört mit dem Sterben und im Tod nicht auf. Gott lässt den Propheten Jesaja sagen: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ Angesichts der Namenlosigkeit auf unseren Friedhöfen wird dieses Wort aktuell. Gott kennt uns beim Namen. Er gibt uns nicht dem Vergessen preis. Es gehört zur Würde des Menschen, dass er einen Namen hat. Über den Tod hinaus. Als Christen laden wir zur Erinnerung ein. Wir erinnern im sonntäglichen Gottesdienst an die, die verstorben sind und beten für die Angehörigen. Auch am Totensonntag/ Ewigkeitssonntag werden die im vergangenen Kirchenjahr Verstorbenen mit der Verlesung ihrer Namen noch einmal in die Mitte der Gemeinde geholt.

Nicht Mitglied der Kirche
Wünschen die Angehörigen von Verstorbenen, die nicht Mitglied der Kirche waren, die kirchliche Bestattung, so soll dieser Wunsch ausführlich mit der Pfarrerin, dem Pfarrer besprochen werden. Die Entscheidung eines Menschen, der Kirche nicht angehören zu wollen, muss ernst genommen werden. Andererseits soll der Wunsch der Angehörigen nach biblischer Verkündigung, Fürbitte und Begleitung respektiert werden. Diese Spannung kann nur gemeinsam aufgelöst werden.

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