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Am 9. Juni 20.00 Uhr wird die etite Messe Solenelle in der Hoffnungskirche aufgeführt.
Es singt der Konzertchor der Friedenskirche Niederschönhausen – Leitung: Babette Neumann

Ort: Hoffnungskirche, Elsa-Brändström-Str. 33 in Berlin-Pankow
Bereits um 18:30 Uhr Vortrag:
Rossini – sein Leben zwischen Partituren und Pasta mit anschließendem Buffet

Kartenvorverkauf:
Gemeindebüro Friedenskirche – 13156 Berlin – Dietzgenstr. 23

oder online bei  reservix (nur Konzert), reservix (Kozert, Vortrag & Buffet),  ADticket

Rossini: Petite Messe Solenelle: Samstag, 09. Juni, 20 Uhr
Hoffnungskirche, Elsa-Brändström-Str. 33 in Berlin-Pankow

Solisten
Sopran: Chiara Jarell
Alt: Noa Beinart
Tenor: Sung Ho Kim
Bass: Philipp Mayer

Instrumentalisten:
Pianoforte concertato: Olaf Storbeck
Pianoforte di ripieno: Brigitta Avila
Harmonium:  Patryk Lipa

Karten:
Vortrag, Buffet & Konzert 23.-  € / erm. 20.-  € / Schüler 5.- €
Konzert 15.-  € / erm. 12.-  € / Schüler 5.- €

Rossini: Petite Messe Solenelle
Liebevoll-ironisch soll G. Rossini gesagt haben: „Wenn ihr eines meiner Werke kennt, kennt ihr alle.“ Und so scheint es, oberflächlich betrachtet, tatsächlich zu sein: „Der Barbier von Sevilla“, „Die diebische Elster“ etc. – die schönen, lebensprühenden Melodien hat man im Ohr. Und doch stimmt der Ausspruch eben nicht, denn Rossinis Werk ist so reich und vielfältig und überraschend, wie es ein auch von Krankheit geprägtes Schaffen sein kann. So darf es nicht verwundern, dass der am Ende seines Lebens bei Paris (Passy) ansässige Komponist auch Kammermusik sowie neben anderen Kirchenmusiken die „Petite Messe Solennelle“ geschrieben hat. Diese „kleine feierliche Messe“ entstand 1863 und war zunächst fürein Kammer-Ambiente (2 Pianoforte, Chor und Solisten) konzipiert und wurde ein Riesenerfolg. Die orchestrierte Fassung erlebte erst postum, 1869, ihre Uraufführung und wurde ebenfalls begeistert aufgenommen.

Rossini hat in einer Beischrift zum Manuskript notiert: „Leider die letzte Todsünde meines Alters“, und der Komposition eine Widmung vorangestellt: „Lieber Gott, voilà, nun ist diese arme kleine Messe beendet. Ist es wirklich heilige Musik oder vermaledeite Musik? Ich bin für die Opera buffa geboren, du weißt es wohl! Wenig Kenntnisse, ein bisschen Herz, das ist alles. Sei also gepriesen und gewähre mir das Paradies. G. Rossini. Passy 1863.“ Es ist eine in traditioneller Form aufgebaute Messe mit herrlichen polyfonen Klängen in den Chören und den Arien.

Christel Dobenecker

 

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